09. Feb 2011
Video Buster: Die Geschichte der ersten Videothek
Filme auszuleihen ist damals wie heute billiger als sie zu kaufen. Seine Einnahmen investierte der junge Unternehmer sofort in weitere Standorte, um so sein Unternehmen zu erweitern. Eine Reise in die USA führte im Anfang der 90er Jahre vor Augen, wie eine gute Videothek aussehen sollte. Als er in einer Blockbuster-Filiale stand, wusste er, dass er so ein Unternehmen auch in Deutschland etablieren wollte. Ursprünglich wollte Andreas Grebenstein die Blockbuster-Videotheken mittels Franchise nach Deutschland bringen. Doch die Amerikaner wollten den deutschen Markt selbst aufbauen.
Dem Gründer von Video Buster wurde klar, dass er schnell handeln musste. Mit der Gründung der Videobuster Entertainment Group legte er 1994 den Grundstein für seinen Erfolg. Im Jahr 1999 wurde beispielsweise elf neue Standorte eröffnet. Die amerikanische Konkurrenz scheiterte hingegen bei dem Versuch, in Deutschland Fuß zu fassen. Alle Filialen des Video Buster wurden mit Bedacht gegründet. Eine Standortanalyse sowie eine fundierte Kalkulation waren die wichtigsten Grundlagen. Der Verleih hat sich außerdem auf Familienvideotheken spezialisiert. Dieses Konzept wurde konsequent befolgt.
Grebenstein investierte außerdem in die Zukunft seines Geschäfts. Taktisch klug war unter anderem 2001 die Gründung des Mediengroßhandels Consell und die Beteiligung an emp entertainment medien partner GmbH & Co. KG. Bereits 2002 gründete er zudem die erste Online-Videothek in Deutschland. Somit wurde ein neuer lukrativer Vertriebsweg erschlossen, der bis heute erhalten geblieben ist.
Der Video Buster steht heute auf drei Standbeinen. Neben dem Videoverleih in den zahlreichen Filialen an unterschiedlichen Standorten ist auch der Online-Verleih von Bedeutung. Der Kunde erhält seine Filme dabei per Post. Zusätzlich wird auch Video on Demand angeboten. Grebenstein beweist damit sein Gespür für neue Medien und Vertriebswege. Diese nutzt er immer optimal zur Erweiterung seines Unternehmens. Bundesweit beschäftigt die Gruppe mittlerweile rund 500 Mitarbeiter.

